Ostara

Für die Hexen und naturspirituellen Menschen beginnt die Phase der Aussaat. Jetzt nehmen die männlichen Energien wieder zu und die modernen Hexen bereiten sich gemeinsam mit der Natur auf Wachstum und Entwicklung vor.


Dieses Fest ist der Göttin Ostara geweiht, die für Frühling und neue Fruchtbarkeit steht. Ostara wird begleitet von Symbolen wie Eiern und Hasen, beides sind natürliche Zeichen für neues, üppiges Leben.  Das Ei erinnert auch an die alte Sage, nach der die Göttin die Welt in Form des Welteneis gebar. Das Ei als Keimzelle des Lebens ist aus der Ostaradekoration nicht wegzudenken. Das christliche Osterfest bedient sich der Symbole Ei und Hase kaum, hier geht es um die Wiederauferstehung des Jesus von Nazareth und die Unsterblichkeit der Seele, letztlich kein anderer Inhalt, nur eben stark begrenzt auf die Geschichte Jesu.

Moderne Hexen haben zu Ostara die große Reinigung abgeschlossen, die am 1. Februar mit dem Fest Imbolc begann. Sechs Wochen lang wurde alles aufgeräumt und gereinigt, was die Aussaat behindern könnte. Nun steht ein großes Freudenfest an, alles Alte ist verschwunden.

Ostara wird gefeiert mit einem Ritual, in dem die Mächte des Universums um ihren Schutz bei der Aussaat und um ihren Segen für das Wachstum gebeten werden. Erst im September wird die Hexe nun wieder ruhen, wenn die Ernte eingebracht ist. Damit hält es die moderne Hexe mit der Natur, auch dort arbeitet nun jedes Lebewesen auf Hochtouren, damit jede Energie, jeder Sonnenstrahl und jede Wachstumschance genutzt werden kann. Das Ostarafest selbst ist meist fröhlich und bunt, früher stand die Farbe Rot im Vordergrund, als Zeichen für das frische Blut der Göttin. Daher gab es auch lange Zeit nur rote Ostereier. Hexenvonheute feiert Ostara im Rahmen eines magischen Samstags.