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Mönchengladbach, 30. Juni 2011

Malwettbewerb für kleine Hexen

Bis zum 1. August 2011 können Kinder bis zwölf Jahren an einem Malwettbewerb bei hexenvonheute teilnehmen. Gemalt werden sollen Hexenbilder für ein Internetprojekt für Kinder. Eine Kindermärchenseite soll mit den Bildern geschmückt werden. Mit der Kinderseite sollen junge Menschen einen Zugang zur Spiritualität finden, der ihren Ansprüchen entspricht. Unter alle Bildern werden drei Traumfänger verlost, die das Kinderzimmer schmücken können.

Der Malwettbewerb wird von hexenvonheute.de ausgerichtet, einem Internetportal, das die europäische Spiritualität in die moderne Welt übertragen will. Die Initiatorin und Buchautorin Stefanie Glaschke bietet mit ihrer Arbeit Stärkung und Selbstfindung für Menschen aller Altersgruppen an, die ihre eigenen spirituellen Wurzeln ergründen wollen. Als ehemalige Theologiestudentin und psychologische Beraterin distanziert sie sich mit Ihrem Angebot ausdrücklich von Mittelalterromantik und Esoterik. Stefanie Glaschke sieht in der europäischen Spiritualität eine Chance zur Eigenverantwortung und Aufklärung. Viele Mitstreiter sind durchschnittliche Familienmenschen mit eigenen Kindern.

Aus diesem Grund wurde auch diese Kinderseite eingerichtet, die nun mit einem Malwettbewerb startet.

Die kleinen Kunstwerke dürfen mit jeder Technik gestaltet sein und müssen bis zum Einsendeschluss am 1. August 2011 an Stefanie Glaschke, Lorenz-Görtz-Straße 71, 41238 Mönchengladbach geschickt werden. (Datum des Poststempels)

Über hexenvonheute

Das im Jahre 2006 gegründete Unternehmen wurde von der Autorin Stefanie Glaschke ins Leben gerufen. Hexenvonheute arbeitet daran, die europäische Spiritualität wieder für moderne Menschen nutzbar zu machen. Dabei bietet das Unternehmen neben Workshops und Seminaren auch Online-Kurse und vor allem Informationen rund um modernes Hexentum. Angegliedert sind eine Hexenakademie und eine Hexenbibliothek sowie ein Shop und eine Hexenschule.

Pressekontakt

hexenvonheute

Frau Stefanie Glaschke

Lorenz-Görtz-Straße 71

41238 Mönchengladbach

0174 69 80 143

nenne@hexenvonheute.de

http://.hexenvonheute.de



erstellt am: 31.12.2007, Rheinische Post
Mönchengladbach

Hexe legt das Ass der Münzen

VON CHRISTIAN SPOLDERS
Mönchengladbach (RP) Darf sich Gladbach auf einen unerwarteten Geldsegen freuen? Die 40-jährige Hexe Nenne deutete das Kartenbild für die Zukunft der Stadt. Von den guten Bildern war sie selbst überrascht.
Der Moment, kurz bevor Hexe Nenne in die Zukunft blicken wird, ist ein spannender, ein mystischer, ein aufregender. Auf dem Tisch steht eine fast abgebrannte Kerze, deren Flamme leicht flackert. Ein letztes Mal mischt die 40-Jährige die 78 Karten, bevor sie sie in eine Reihe auf den Holztisch legt. Langsam streicht sie mit einer Hand über die schwarz-weiß-blau-gestreiften Deckblätter und beginnt, Fragen zu stellen. „Was wird im Jahr 2008 der Schwerpunkt für Mönchengladbach sein?“ Sie deckt eine Karte auf. „Was ist an förderlichen Einflüssen da?“ Wieder zieht sie eine Karte aus der Reihe. „Was sollte im kommenden Jahr besser unterlassen werden?“ Noch eine Karte. Nach wenigen Sekunden liegen sechs Bilder auf dem Tisch. Nun gilt es für Hexe Nenne, diese zu deuten.
Seit etwa 20 Jahren legt die Mönchengladbacherin Karten, schaut in die Glaskugel, deutet das Wachs-orakel oder liest ab, was das Pendel sagt. „Hexerei ist keine Religion, sondern eine Einstellung zum Leben“, sagt sie. „Die Methoden, die wir im Einklang mit der Natur nutzen, bilden etwas ab, das wir in unserem Unterbewusstsein schon wissen.“ Es gehe nicht um Zauberei, sondern um Wahrnehmung, sagt die Psychologin und Buchautorin. Normalerweise kommen Menschen aller Bildungsschichten, Männer und Frauen jeden Alters, zu ihr, um nach einem tieferen Sinn hinter dem Alltagskonsum zu suchen. „Geld und Liebe sind die größten Themen“, sagt sie. Nach der Zukunft einer Stadt haben noch wenige gefragt.
Hexe Nenne war zunächst überrascht. Das war am Morgen, als sie die Karten schon einmal vorgelegt hatte. Der Sinn des jetzigen Bildes deckt sich mit dem des Vormittages. „Das ist ein richtig gutes Kartenbild“, wundert sich die Seherin, die Bilder nicht wie Vokabeln auswendig deuten kann, sondern sie im Zusammenspiel miteinander sehen muss. Wie wird es Mönchengladbach im kommenden Jahr ergehen? Die Karte mit dem Bild des Turms ist nicht erschienen. „Somit wird die Stadt keine Katastrophe ereilen“, sagt die Hexe. Dafür gibt es das „Ass der Münzen“. „Das ist die Karte, welche die höchstmögliche Chance auf Materielles anzeigt.“ Steht Mönchengladbach ein warmer Geldregen bevor? „Das muss nicht sein“, sagt Hexe Nenne beim Betrachten der anderen Karten. Denn der materielle Zuwachs in Form von Spenden, Lohn oder Gewinn ist an Bedingungen geknüpft. Was muss die Stadt tun? „Sie darf sich nicht ausruhen, sondern muss weiter arbeiten“, sagt die 40-Jährige. Dafür stehen die Bilder der „Königin der Stäbe“ sowie die „Zwei der Stäbe“. „Es wird zu Beginn des Jahres Irrungen und Wirrungen geben“, sagt sie. „Es werden Mühen auf die Stadt zukommen, doch sie wird nicht scheitern.“ Wird es ein ruhiges Jahr? Wenn es nach dem Kartenbild geht, dann nicht. „Die ,Zwei der Kelche’ und der ,Ritter der Stäbe’ deuten darauf hin, dass es viele Emotionen und hitzige Stimmungen geben wird“, erklärt die Hexe. „Wenn sich die Menschen um Harmonie bemühen und nicht aufhören, sich einzusetzen, dann wird es ein gutes Jahr für Mönchengladbach.“ Kann man sich auf das Kartenbild verlassen? Das positive Kartenbild soll kein Freifahrtsschein sein. „Jeder muss mit den Situationen, in die er gerät, selbst umzugehen wissen“, sagt die Hexe. „Wir können nicht das Schicksal verantwortlich machen.“ Magie sei der Wille, das Bewusstsein zu erweitern, um ein eigenverantwortliches Leben zu führen. „Es liegt in den Händen der Menschen der Stadt, etwas zu bewegen.“
Diese Momente sind nicht weniger spannend und aufregend wie jener Augenblick, bevor Hexe Nenne in die Zukunft geschaut hat