Rückschau 2011
Wer regelmäßig das Treiben von hexenvonheute verfolgt, hat im letzten Jahr die beiden Aktionen „Autofreier Sommer“ und „Elektrische Zigarette“ miterleben können. Nun wollen wir aber auch abschließend berichten, was daraus geworden ist.
Der autofreie Sommer war ein solcher Erfolg, dass ein autofreier Herbst folgte und nun auch der Winter ohne Auto stattfindet. Einkaufen, Reisen, Kultur und Bildung sind ohne Auto zumindest hier am Niederrhein gut möglich, wenn man zwischen Fahrrad, Bus, Bahn und Taxi wechselt. Für die Strecke nach Würzburg brauchten wir einen Mietwagen, weil die Bahn kein Angebot machen konnte, das für uns akzeptabel war. Auch in der Eifel war es schwierig, der ÖPNV ist dort nicht besonders kundenfreundlich ausgebaut. Finanziell haben wir kaum Vorteile verzeichnen können, denn die neue Mobilität hat auch ihren Preis. Zwar brauchten wir keine Autoreparatur, doch ein Fahrrad wurde gestohlen und musste ersetzt werden. Auch das Abendprogramm war hin und wieder kostenintensiv, denn ein Taxi ist teuer als das benötigte Benzin im eigenen Auto. Einkaufen war gar kein Problem, fast alles, was wir brauchten, konnten wir uns liefern lassen.
Unser Ergebnis:
Autofrei hier in NRW hat überwiegend Vorteile. Die Entspannung, die sich ergibt, wenn man mit der Familie per pedes oder auf dem Rad unterwegs ist, die freie Zeit in der Bahn für gute Bücher und die vielen neuen Eindrücke, die man gewinnt, wenn man plötzlich andere Wege geht, weil der Startpunkt in Innenstädten zum Beispiel nicht mehr ein zentrales Parkhaus ist. Unsere Kinder und wir haben viel mehr Gesprächszeiten miteinander gehabt. So manches Wochenendticket, das ohnehin gekauft war, ließ und noch die eine oder andere Extratour erleben. Für die Seele und das Gefühl geben wir also ein klares "JA" zum Thema Autofrei.
Zudem freuen wir uns über den Umweltschutz, den wir damit aktiv umsetzen konnten. Ein spannendes Experiment, das sich gelohnt hat. Wir leben immer noch ohne Auto, sind aber offen für Veränderung, sollten wir beispielsweise umziehen oder ähnliches.

Anders sieht es aus bei der elektrischen Zigarette. Die wirtschaftlichen Vorteile gegenüber der herkömmlichen Zigarette sind enorm, obwohl wir ein Fluid nutzen, das recht teuer war. Dafür bekamen wir unser Produkt in Apotheken Qualität und das war uns wichtig. Wir wollten nicht einen Schadstoff gegen den anderen ersetzen. Die Luft im Haus hat sich wesentlich verbessert. Doch wir waren nicht konsequent genug, komplett umzusteigen. Warum nicht? Zuerst ist das sicher die Gewohnheit. Uns hat die Zeitangabe „Zigarettenpause“ gefehlt. Eine E-Zigarette ist viel länger zu rauchen, nämlich bis der Akku ausgeht.
Unser Ergebnis:
Die Umstellung ist sehr viel schwieriger, als wir vorher dachten. Heute mischen wir beide Zigarettenarten.
Was wir in diesem Jahr in Angriff nehmen? Finanzkrise, Nachhaltigkeit und ein Test der modernen Hexen
Und hier findest du die einzelnen Aktionen des ersten verflixten Freitags am 13. Januar 2012:
Kurse in Auktionen ab 13 Euro
13 Hexenstroys gesucht - Schreibwettbewerb
Die letzten 13 Hexenkalender zum Sonderpreis
13 Geschenke zu bestellen
13 Vollmonde - ein Gewinnspiel
Unser Innovationstipp des Tages: Dr. Peter Kruse